Familie Fotographie und Bücher


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Foto-Vita Werner Doppler

 

Werner Doppler, geboren am 15.12.1941, fotografiert seit über 40 Jahren.  Seine Bilder sind das Ergebnis von Fotografieren und in unterschiedlichem Ausmaß von digitaler Be- und Verarbeitung.

 

Motive

 

Die Auswahl der Motive ist geprägt von den Erlebnissen auf dem elterlichen Bauernhof während der Kindheit, von vielen Aufenthalten in Entwicklungsländern im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor und in letzter Zeit zunehmend die erfahrungsabhängige Sicht von Mensch und Gesellschaft.

 

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Vorderpfalz im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb eröffnet sich ihm die Natur in intensiver Weise. Hier liegt ein Ursprung viele Motive  mit Pflanzen und Tieren, Wasser, Boden und Wald. Diese Motive stellt er gerne in einer intensiven Farbenvielfalt dar. Er zielt auf einen harmonischen Ausdruck in seinen Bildern aus Landschaft und Natur. Seine damaligen Lehrer bescheinigten ihm Talent zur Malerei und sie wollten ihn auch in dieser Richtung fördern. Er selbst hat daran aber nicht geglaubt. Er war eher begeistert von der Mathematik.

 

Nach Promotion und Habilitation führten die beruflichen Tätigkeiten zu vielen Forschungsaufenthalten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Für berufliche und fachliche Zwecke war Fotografieren ein wichtiges Dokumentieren von Gegebenheiten, Ereignissen, Erlebnissen und von teilweise extremer Lebenswirklichkeit.  Die wissenschaftlichen Arbeiten als Universitätsprofessor auf dem Gebiet der Sozialwirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Regionen in Entwicklungsländern führten zu Foto- und Filmreihen in mehr als 73 Ländern. Aufnahmen von Landschaften, Tieren und Pflanzen wurden allmählich erweitert durch die Darstellung von Mensch und Gesellschaft. In den Aufnahmen aus der realen Welt zeigt er gerne die Harmonie der Natur und die Stimmung der Menschen. Obwohl viele Bereiche der veröffentlichten Fotographie verstärkt das Elend der Menschen und die soziale Ungerechtigkeit als Motiv präsentieren, versucht Werner Doppler mehr das Farbige, die Harmonie, das Schöne darzustellen. Dies mag vor allem daran liegen, dass er beruflich das soziale Elend in einer extremen Weise kennengelernt hat und in seiner beruflichen Tätigkeit gerade die Lösung dieser Probleme im Zentrum seines wissenschaftlichen Arbeitens stand.  Damit stellt er seine Bilder in Kontrast zu seiner eigenen Erlebniswelt, verbunden mit dem Wunsch, das Gute und Schöne in einem schwierigen Umfeld zu erkennen.

 

Technik

 

Als Student stand die schwarz-weiße Photographie im Zentrum, in den ersten Jahren in Entwicklungsländern die Farbfotographie zur Dokumentationen und Problemdarstellung. Das intensive Arbeiten mit Computern während der Tätigkeit an der Universität führte zur Einbeziehung digitaler und Satelliten-abhängiger Technologien in das photographische Arbeiten. Heute ist seine Bilder „photographisch“ und „computerisiert“ zugleich. Entsprechend präsentiert Werner Doppler  drei Typen von Bildern.
 

Zum einen Bilder, wie sie als Originale photographiert wurden. Die Dokumentation sowie die Momentaufnahme spielen hier eine zentrale Rolle. Die zweite Gruppe sind digital veränderte Bilder in einer Weise, die den ursprünglichen Charakter des Bilder noch erkennen lässt. Mit veränderten Farben und Strukturen möchte er überzeichnen, auf Kernpunkte hinweisen, die mit der Übertreibung deutlicher werden. In der dritten Gruppe abstrahiert er die realen Bilder durch digitale Veränderungen zu neuen Formen und Farben, die sich auf ein gemaltes Bild hin bewegen. Häufig entstehen diese Bilder unter Verwendung ausgewählter Teile anderer Bilder, vor allem bestimmte Farbkombinationen, die dann mit dem digitalen Zeichenbrett als Zeichnung verändert werden. Während die ersten beiden Typen in der Regel als Bilder präsentiert werden, verwendet Werner Doppler für den dritten Typ meist das Bild auf Leinwand.

 

Aussagen

 

Werner Doppler benutzt das Mittel der Übertreibung um das Kernthema in das Zentrum zu rücken. Bei der Farbe und der Farbenkombination wird beispielsweise die Naturgewalt durch intensive Farbmischungen, die Bewegung wiedergeben, um einen Wasserfall herum dargestellt. Die jugendliche Wachstumskraft der Natur ist oft durch Blüten und die Farben Grün oder Gelb angedeutet, die verstärkt wird durch einen schwarzen Hintergrund. Bei der Darstellung des Sinnlichen sind schwarz-rot Kombinationen häufig verwendet. 

 

Das Mittel der Übertreibung wird auch durch das Auswählen eines Details angewandt. Das Teil eines Ganzen wird zum Ganzen erhoben. Für den Moment erlangt es Wichtigkeit: Die Biene in der Blüte, die der eigentliche Grund der Betrachtung war, der Handfeuerlöscher im Büro-Gebäude der UNO. Dies kann durch die Farbenwahl unterstützt werden. Reduktionen auf schwarz-weiß mit farblichem Herausheben eines Einzelteiles sollen auf Emotionen hinweisen.

 

Die Erstellung von Bildern mit neuen Aussagen durch digitale Mischungen und Kompositionierungen verwendet Werner Doppler um Fragen, Widersprüche aufzugreifen wie auch sympathische Disharmonie darzustellen. Das auf den ersten Blick erscheinende „Durcheinander“ hat in der Regel eine Ordnung, bei der das Kernthema vergrößert zu finden ist und Nebenaspekte oder gar Verwirrungen darum herum aufgebaut werden. Es soll dem Betrachter einen großen Spielraum der Eigeninterpretation belassen.

 

 

 

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